Presseberichte

Auszug aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz " vom 28.11.2011

 

 

pfalz kompakt

Wieder schwerer Unfall auf B 37. Nur drei Wochen nach dem Unfall mit vier Toten hat ein Frontalzusammenstoß auf der Umgehungsstraße Hochspeyer (Kreis Kaiserslautern) an fast der gleichen Stelle erneut drei Schwerverletzte gefordert. Laut Polizei war eine 22 Jahre alte Frau aus dem Kreis Bad Dürkheim auf der B 37 beim Überholen mit ihrem Wagen auf ein entgegenkommendes Auto geprallt, das von einem 30-jährigen Mann gesteuert wurde. Im Auto des Mannes saß ein sechsjähriges Kind, das aber nur leichte Verletzungen erlitt. Die B 37 war für Stunden gesperrt. (rs/Foto: Vollmer)

 

Erneut Unfall auf der Umgehungsstraße

Hochspeyer: Zusammenstoß zweier Fahrzeuge fordert drei Schwerverletzte

Wieder hat ein Unfall auf der Umgehung Hochspeyer mehrere Schwerverletzte gefordert und hohen Schaden angerichtet. Wie bei dem traurigen Geschehen vor drei Wochen, bei dem vier Menschen starben (die RHEINPFALZ berichtete), war wieder ein Kind unter den Opfern. Auch dieses kam mit leichten Verletzungen davon. Der Frontalzusammenprall am Samstagabend löste erneut einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Die B37 war für Stunden voll gesperrt.

Es war das gleiche Szenario wie kürzlich, das sich den anrückenden Helfern von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bot: Auf der stockdunklen Straße mussten sie sich erst im Licht von Autoscheinwerfern einen Überblick verschaffen, bis die weite Unfallstelle von der Freiwilligen Feuerwehr ausgeleuchtet wurde. Zwei Pkw waren kurz vor der Abfahrt nach Fischbach - etwa 300 Meter von dem Ereignis Anfang des Monats entfernt - frontal aufeinander geprallt.

Drei Autoinsassen steckten in den Trümmern der total zerstörten Fahrzeuge fest. Zusammen mit der Feuerwehr Kaiserslautern gingen die Wehrleute der Verbandsgemeinde mit Rettungsscheren, Spreizern und Zylindern zum Auseinanderdrücken der verkeilten Wagen daran, die Opfer zu befreien. Notärzte, Rettungssanitäter und Mitglieder des Katastrophenschutzes kümmerten sich derweil um die Eingeklemmten, legten Infusionen und verabreichten Medikamente. Das sechs Jahre alte Kind wurde gleich zu Beginn der Rettungsarbeiten in Sicherheit gebracht.

Nach Darstellung der Polizei war es zu dem Unfall gekommen, als eine 22 Jahre alte Fahrerin aus dem Kreis Bad Dürkheim mit ihrem Pkw auf der Fahrt in Richtung Frankenstein ein anderes Auto überholte und auf den entgegen kommenden Wagen prallte. Dieser war von einem 30-Jährigen aus dem Kreis Kaiserslautern gesteuert worden. Sein Kind saß gesichert in einem Kindersitz. In dem Auto der Unfallverursacherin fuhr noch eine weitere Frau mit.

Erschüttert zeigten sich vor Ort die für den Katastrophenschutz zuständige Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt und Bürgermeister Walter Rung (beide CDU). Wehrleiter Mike Kansy-Gündel kommentierte: „Hoffentlich wird die Umgehung nicht zur Rennstrecke.” Dank der reibungslosen Zusammenarbeit der rund 60 Kräfte aus Landkreis und Stadt habe man die anfangs kritische Situation rasch in den Griff bekommen.

In die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Bis zum Abschluss der polizeilichen Arbeiten und zur Bergung der Unfallwagen war die B37 für drei Stunden gesperrt. Die Unfallstelle musste mit dem Umweltlöschfahrzeug der Lauterer Wehr von Treibstoffspuren gereinigt werden. (rs)

Auszug Rheinpfalz 30.11.11

Polizeibericht 26.11.11

Polizeibericht 28.11.11

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