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pfalz kompakt
Wieder schwerer Unfall auf B 37. Nur drei Wochen nach dem Unfall mit
vier Toten hat ein Frontalzusammenstoß auf der Umgehungsstraße
Hochspeyer (Kreis Kaiserslautern) an fast der gleichen Stelle erneut
drei Schwerverletzte gefordert. Laut Polizei war eine 22 Jahre alte
Frau aus dem Kreis Bad Dürkheim auf der B 37 beim Überholen mit
ihrem Wagen auf ein entgegenkommendes Auto geprallt, das von einem
30-jährigen Mann gesteuert wurde. Im Auto des Mannes saß ein
sechsjähriges Kind, das aber nur leichte Verletzungen erlitt. Die B
37 war für Stunden gesperrt. (rs/Foto: Vollmer)

Erneut Unfall auf der
Umgehungsstraße
Hochspeyer: Zusammenstoß zweier
Fahrzeuge fordert drei Schwerverletzte
Wieder hat ein Unfall auf der Umgehung
Hochspeyer mehrere Schwerverletzte gefordert und hohen Schaden
angerichtet. Wie bei dem traurigen Geschehen vor drei Wochen, bei
dem vier Menschen starben (die RHEINPFALZ berichtete), war wieder
ein Kind unter den Opfern. Auch dieses kam mit leichten Verletzungen
davon. Der Frontalzusammenprall am Samstagabend löste erneut einen
Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Die B37 war für Stunden voll
gesperrt.
Es war das gleiche Szenario wie kürzlich,
das sich den anrückenden Helfern von Feuerwehr, Rettungsdienst und
Polizei bot: Auf der stockdunklen Straße mussten sie sich erst im
Licht von Autoscheinwerfern einen Überblick verschaffen, bis die
weite Unfallstelle von der Freiwilligen Feuerwehr ausgeleuchtet
wurde. Zwei Pkw waren kurz vor der Abfahrt nach Fischbach - etwa 300
Meter von dem Ereignis Anfang des Monats entfernt - frontal
aufeinander geprallt.
Drei Autoinsassen steckten in den Trümmern
der total zerstörten Fahrzeuge fest. Zusammen mit der Feuerwehr
Kaiserslautern gingen die Wehrleute der Verbandsgemeinde mit
Rettungsscheren, Spreizern und Zylindern zum Auseinanderdrücken der
verkeilten Wagen daran, die Opfer zu befreien. Notärzte,
Rettungssanitäter und Mitglieder des Katastrophenschutzes kümmerten
sich derweil um die Eingeklemmten, legten Infusionen und
verabreichten Medikamente. Das sechs Jahre alte Kind wurde gleich zu
Beginn der Rettungsarbeiten in Sicherheit gebracht.
Nach Darstellung der Polizei war es zu dem
Unfall gekommen, als eine 22 Jahre alte Fahrerin aus dem Kreis Bad
Dürkheim mit ihrem Pkw auf der Fahrt in Richtung Frankenstein ein
anderes Auto überholte und auf den entgegen kommenden Wagen prallte.
Dieser war von einem 30-Jährigen aus dem Kreis Kaiserslautern
gesteuert worden. Sein Kind saß gesichert in einem Kindersitz. In
dem Auto der Unfallverursacherin fuhr noch eine weitere Frau mit.
Erschüttert zeigten sich vor Ort die für
den Katastrophenschutz zuständige Erste Kreisbeigeordnete Gudrun
Heß-Schmidt und Bürgermeister Walter Rung (beide CDU). Wehrleiter
Mike Kansy-Gündel kommentierte: „Hoffentlich wird die Umgehung nicht
zur Rennstrecke.” Dank der reibungslosen Zusammenarbeit der rund 60
Kräfte aus Landkreis und Stadt habe man die anfangs kritische
Situation rasch in den Griff bekommen.
In die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein
Sachverständiger eingeschaltet. Bis zum Abschluss der
polizeilichen Arbeiten und zur Bergung der Unfallwagen war die
B37 für drei Stunden gesperrt. Die Unfallstelle musste mit dem
Umweltlöschfahrzeug der Lauterer Wehr von Treibstoffspuren
gereinigt werden. (rs)

Auszug Rheinpfalz
30.11.11
Polizeibericht 26.11.11
Polizeibericht 28.11.11
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