Presseberichte

Auszug aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz " vom 06.11.2011

 

 

Unfall fordert drei Tote

Schreckliches Unfallgeschehen auf der Umgehungsstraße bei Hochspeyer: Beim Frontalzusammenstoß zweier Pkw starben dort gestern Abend drei Menschen. Drei weitere Autoinsassen, darunter ein etwa ein Jahr altes Kleinkind, wurden schwer verletzt.

Die Bundesstraße 37 war bis spät in den Abend voll gesperrt. Der genaue Unfallhergang konnte zunächst nicht in Erfahrung gebracht werden, da die Bergungsarbeiten und Ermittlungen der Polizei noch andauerten.

Nach der Situation vor Ort war ein Pkw mit Kaiserslauterer Kennzeichen, der vermutlich von einer 60 Jahre alten Frau gesteuert wurde, auf der Fahrt in Richtung Frankenstein auf die linke Straßenseite geraten und dort frontal auf ein entgegen kommendes Auto geprallt. Dieser Wagen mit Mannheimer Kennzeichen wurde total zertrümmert.

Bis sich die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu den eingeklemmten Insassen vorgearbeitet hatten, waren drei von ihnen ihren Verletzungen erlegen. Es handelt sich dabei um die Insassen des entgegen gekommenen Fahrzeugs, einen Mann und eine Frau sowie offensichtlich einen Jugendlichen. Das Kleinkind fanden die Helfer zwischen den eingekeilten Insassen.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinden Hochspeyer und Enkenbach-Alsenborn sowie die Städtische Feuerwehr aus Kaiserslautern arbeiteten im Schein von Flutlicht fieberhaft mit Rettungsscheren und Spreizern, um an die Opfer zu kommen.

An einem der Fahrzeuge musste das Dach abgetrennt werden. An der Unfallstelle waren neben zwei Notärzten weitere Angehörige des Katastrophenschutzes tätig. Die für den Katastrophenschutz zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Gudrun Heß-Schmidt (CDU), überzeugte sich vor Ort vom Ablauf des Einsatzes. In die Ermittlungen der Polizei wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.

Dem Vernehmen nach hatte ein Autofahrer die Polizei über Handy auf den Pkw mit Kaiserslauterer Kennzeichen aufmerksam gemacht, der ihm wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen war. Doch bevor eine daraufhin in Marsch gesetzte Funkstreife in Hochspeyer eintraf, war es bereits zu dem folgenschweren Zusammenprall gekommen.

Das Umweltlöschfahrzeug der Städtischen Feuerwehr Kaiserslautern musste anrücken, um die weiträumige Unfallstelle von ausgelaufenem Motoröl zu reinigen. Da Treibstoff auch ins Erdreich gelangte, wurde die Straßenmeisterei zur Abtragung des kontaminierten Bodens herangezogen. (rs)

Auszug Rheinpfalz 06.11.2011

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