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Unfall fordert drei Tote
Schreckliches Unfallgeschehen auf der Umgehungsstraße bei
Hochspeyer: Beim Frontalzusammenstoß zweier Pkw starben dort gestern
Abend drei Menschen. Drei weitere Autoinsassen, darunter ein etwa
ein Jahr altes Kleinkind, wurden schwer verletzt.
Die Bundesstraße 37 war bis spät in den Abend voll gesperrt. Der
genaue Unfallhergang konnte zunächst nicht in Erfahrung gebracht
werden, da die Bergungsarbeiten und Ermittlungen der Polizei noch
andauerten.
Nach der Situation vor Ort war ein Pkw mit Kaiserslauterer
Kennzeichen, der vermutlich von einer 60 Jahre alten Frau gesteuert
wurde, auf der Fahrt in Richtung Frankenstein auf die linke
Straßenseite geraten und dort frontal auf ein entgegen kommendes
Auto geprallt. Dieser Wagen mit Mannheimer Kennzeichen wurde total
zertrümmert.
Bis sich die Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu den
eingeklemmten Insassen vorgearbeitet hatten, waren drei von ihnen
ihren Verletzungen erlegen. Es handelt sich dabei um die Insassen
des entgegen gekommenen Fahrzeugs, einen Mann und eine Frau sowie
offensichtlich einen Jugendlichen. Das Kleinkind fanden die Helfer
zwischen den eingekeilten Insassen.
Die Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinden Hochspeyer und
Enkenbach-Alsenborn sowie die Städtische Feuerwehr aus
Kaiserslautern arbeiteten im Schein von Flutlicht fieberhaft mit
Rettungsscheren und Spreizern, um an die Opfer zu kommen.
An einem der Fahrzeuge musste das Dach abgetrennt werden. An der
Unfallstelle waren neben zwei Notärzten weitere Angehörige des
Katastrophenschutzes tätig. Die für den Katastrophenschutz
zuständige Erste Kreisbeigeordnete, Gudrun Heß-Schmidt (CDU),
überzeugte sich vor Ort vom Ablauf des Einsatzes. In die
Ermittlungen der Polizei wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Dem Vernehmen nach hatte ein Autofahrer die Polizei über Handy auf
den Pkw mit Kaiserslauterer Kennzeichen aufmerksam gemacht, der ihm
wegen seiner unsicheren Fahrweise aufgefallen war. Doch bevor eine
daraufhin in Marsch gesetzte Funkstreife in Hochspeyer eintraf, war
es bereits zu dem folgenschweren Zusammenprall gekommen.
Das Umweltlöschfahrzeug der Städtischen Feuerwehr Kaiserslautern
musste anrücken, um die weiträumige Unfallstelle von ausgelaufenem
Motoröl zu reinigen. Da Treibstoff auch ins Erdreich gelangte, wurde
die Straßenmeisterei zur Abtragung des kontaminierten Bodens
herangezogen. (rs)

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Polizeibericht
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