Presseberichte

Auszug aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz " vom 14.10.2011

 

 

Kripo sucht weiter nach der Brandursache

Enkenbach-ALSENBORN: Intensive Ermittlungen nach Feuer in Waffengeschäft

Trotz intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizei haben sich noch keine Anhaltspunkte für die Ursache des Brandes in der Waffenhandlung in Enkenbach-Alsenborn ergeben. Ein technischer Defekt durch elektrische Geräte sei aber „mit großer Wahrscheinlichkeit” auszuschließen, teilte das Polizeipräsidium Westpfalz gestern auf RHEINPFALZ-Anfrage mit.

Beamte des Fachkommissariats der Kriminaldirektion Kaiserslautern hatten gestern zusammen mit Brandsachverständigen des Landeskriminalamts und mit Hilfe eines Brandmittelspürhundes das Haus in der Burgstraße im Ortsteil Alsenborn durchsucht. Dort war - wie berichtet - am Mittwochmorgen ein Feuer ausgebrochen, das nach ersten Schätzungen einen Schaden von mehreren hunderttausend Euro verursachte. Anfangs war es dabei zur Detonation von im Geschäft gelagerter Gewehr- und Pistolenmunition gekommen. Auch Feuerwerkskörper explodierten. In einem Tresor deponiertes Schwarzpulver konnte rechtzeitig von Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr auf eigenes Risiko aus der Gefahrenzone gebracht werden, sagte Wehrleiter Otto Wellstein.

Dabei wurden sie von Kameraden mit „unter Druck stehenden Strahlrohren gesichert”, so Wellstein weiter. Angehörige der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Bereitschaftspolizei räumten schließlich Waffen- und Munitionsbestände aus dem Laden.

Bislang ist lediglich klar, dass das Feuer im hinteren Teil des Geschäfts in einem Lagerraum ausgebrochen ist. Die Ermittlungen werden fortgesetzt. Die Polizei sucht jetzt nach Bürgern, die am Mittwoch gegen 8.30 Uhr im Umfeld des Brandhauses in der Burgstraße unterwegs waren und dabei Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Feuer stehen könnten. Das Haus ist nach Ansicht von Experten einsturzgefährdet. (rs)

 

Auszug Rheinpfalz 13.10.2011

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