Presseberichte

Auszug aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz " vom 20.08.2011

 

 
 

Wohnhausbrand durch Trockengerät

Hochspeyer: Feuerwehr verhindert Ausdehnung

Gerade noch rechtzeitig kam gestern in Hochspeyer die Feuerwehr, um einen massiven Wohnhausbrand zu verhindern. Im Keller eines Anwesens in der Nelkenstraße hatte ein Wäschtrockner Feuer gefangen, das bereits die holzverkleidete Decke erfasste. Die Hausbewohner sind derzeit in Urlaub.

Nachbarn hatten den aus dem Anwesen schlagenden Rauch bemerkt und Alarm geschlagen. Den zuerst am Einsatzort eintreffenden Männern des Roten Kreuzes übergaben sie den Schlüssel, so dass wertvolle Zeit für die Brandbekämpfung gewonnen wurde. Die Sanitäter drangen ins Haus ein und konnten rasch feststellen, dass sich niemand in den Räumen aufhielt. Bis zum Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr stellte sich heraus, dass die Bewohner in Urlaub sind.

Wieso der auf einer Waschmaschine stehende Trockner Feuer fangen konnte, war nicht zu klären. Mit einem Rohr gingen die Wehrleute gegen den Brand vor. Sie konnten ein Übergreifen auf angrenzende Räume verhindern. „Wären wir nur Minuten später gekommen, hätte sie Sache dramatischere Formen angenommen”, so einer der Wehrmänner.

Mit einem Belüftungsgerät wurde der stinkende, schwarze Rauch aus dem Haus geblasen. Die Feuerwehr aus Enkenbach-Alsenborn rückte mit einer Wärmebildkamera an. Damit konnten die Wände des Anwesens auf etwaige Brandnester kontrolliert werden. Die Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf 30.000 Euro. Ruß ist durchs ganze Haus gezogen und hat sich auf Wänden festgesetzt. (rs)

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