Kommentar
Ehrenamt bis zur Erschöpfung
VON
ELMAR HOFFMANN
Das Beispiel der Waldbrände zeigt es: Die Arbeit der Feuerwehr kann
sehr belastend sein. Sie verdient Anerkennung.
Es ist Zeit, einmal ein paar Worte der Anerkennung loszuwerden. Und
zwar an jene Männer und Frauen, die Tag und Nacht bereit sind, alles
stehen und liegen zu lassen, weil gerade irgendwo ein Feuer
ausgebrochen, ein schwerer Unfall passiert ist oder das Wasser
wieder einmal die Keller überflutet.
Das Beispiel der zwei Waldbrände am Dienstag und Mittwoch im Wald
bei Iggelbach zeigt, wie hoch die Belastung von Feuerwehrleuten
gehen kann. Stundenlanger Einsatz, Knochenarbeit, wenig Pause.
Dann am nächsten Abend der erneute Alarm. Fahrt tief in den Wald,
Einsatz die ganze Nacht hindurch: Kein Wunder, dass gestern
Nachmittag von den Talwehren kaum jemand zu erreichen war. Die
Aktiven holten ihren dringend benötigten Schlaf nach.
Die Arbeit der freiwilligen Feuerwehren ist eine - man muss es
betonen - völlig ehrenamtliche Tätigkeit, die bis an den Rand der
Erschöpfung gehen kann. Die durchaus auch Gefahr bedeuten kann. Und
ohne die es um unser aller Sicherheit wesentlich schlechter bestellt
wäre.
Auszug Rheinpfalz
21.07.
Auszug Rheinpfalz
22.07.
Auszug Rheinpfalz 1
23.07.
Auszug Rheinpfalz 2
23.07.
Polizeibericht
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