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Presseberichte
Auszug aus der Tageszeitung "Die Rheinpfalz " vom
15.08.2009
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Mächtige
Eiche kracht auf Wohnhaus
FISCHBACH:
Keine Verletzten bei dem Unglück - Auch Stromleitung gekappt
Auf dem Harzthalerhof bei Fischbach ist gestern eine etwa 30 Meter
hohe Eiche auf ein Wohnhaus gestürzt. Auch zwei parkende Autos
wurden von dem Baum getroffen. Verletzte gab es nicht, die Feuerwehr
war stundenlang mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Die genaue
Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.
In den frühen Vormittagsstunden war der am Ende des Hofes im Hang
stehende Baum im unteren Stammbereich gebrochen. Fäulnis hatte ihm
arg zugesetzt. Der grüne Koloss fiel quer über die Straße und schlug
auf das Dach eines von drei dort stehenden Reihenhäusern. Das
mächtige Astwerk begrub auch zwei parkende Personenwagen teils unter
sich.
Da das Dach des Einfamilienhaues hauptsächlich von der Baumkrone
getroffen wurde, war die zerstörerische Kraft abgemildert. Ziegeln
und ein Fenster gingen nach ersten Feststellungen zu Bruch. Weitere
Schäden waren nicht zu erkennen, solange der Baum nicht weggeräumt
war.
Für die Aufräumarbeiten musste die Freiwillige Feuerwehr der
Verbandsgemeinde die Unterstützung der Städtischen Wehr
Kaiserslautern anfordern. Von dort wurde der leistungsstärkste Kran
im ganzen Land in Marsch gesetzt. Mit ihm hoben die Wehrleute den
Baum an. Erst dann konnte damit begonnen werden, durch Einsatz der
Motorsäge das Zweigwerk zu beseitigen und den Baum zu zerteilen.
In Mitleidenschaft gezogen war auch die Stromversorgung. Da der Baum
die Freileitung, die auf dem Dach des getroffenen Hauses verlief,
gekappt hatte, fiel in einem Teil der Straße der Strom aus.
Der Einsatz,
bei dem auch der zuständige Revierförster aus Otterberg sowie die
Verbandsgemeinde mit einem Hubsteiger dabei waren, nahm einige
Stunden in Anspruch. Eine Streife der Polizeiinspektion 1 aus
Kaiserslautern war unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks vor
Ort. (rs)

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